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Feminismus und Gleichberechtigung im Islam?

Seyran Ateş

Rechtsanwältin, Autorin, Frauenrechtlerin türkisch-kurdischer Herkunft

1963 in Istanbul geboren, kam sie mit sechs Jahren als Kind von Gastarbeitern nach Berlin-Wedding, war Schulsprecherin am OZ Wirtschaft-Verwaltung-Recht. Ab 1983 arbeitete sie neben ihrem Jurastudium im "Treff- und InformationsOrt (TIO) für Frauen aus der Türkei", wurde dort 1984 Opfer eines politischen Anschlags aus dem Umfeld der nationalistischen Grauen Wölfe. Für sechs Jahre musste sie ihr Studium unterbrechen. Seit 1997 ist sie als Anwältin tätig. 2004 wurde ihre Tochter geboren. 2006 schloss sie wegen Morddrohungen ihre Anwaltskanzlei, seit 2012 ist sie wieder als Anwältin tätig. Seyran Ateş war Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und nahm am Integrationsgipfel der Bundesregierung teil.

Wegen ihres Engagements für Integration und Gleichberechtigung wurde ihr 2007 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen, 2008 der Verdienstorden des Landes Berlin, 2014 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

Buchveröffentlichungen:

1983 "Wo gehören wir hin" (Lamuv-Verlag)
2003 autobiografisches Buch "Große Reise ins Feuer – Die Geschichte einer deutschen Türkin" (Rowohlt-Verlag)
2007 "Der Multikultiirrtum – Wie wir in Deutschland besser zusammenleben können" (Ullstein-Verlag)
2009 "Der Islam braucht eine sexuelle Revolution" (Ullstein-Verlag)
2013 "Wahlheimat – Warum ich Deutschland lieben möchte" (Ullstein-Verlag)

Website von Seyran Ateş

Ort: Wilma, Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin

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