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„Begegnungen mit der Vergangenheit – für die Zukunft“ (Projektleiter Dr. Helmuth Bauer)
Darüber habe ich noch nie erzählt. Ich habe es immer noch nicht verarbeitet.
Das ist wie eine Mauer. Aber irgendwie muss ich da durch. Der Stein fängt an zu bröckeln.
(Unsere Interviewpartnerin am 30.September 2006 beim Besuch des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück)
An alle Spandauer Kirchengemeinden
Nach den Begegnungen unserer Konfirmanden mit jüdischen, ungarischen und polnischen ehemaligen KZ-Häftlingen in den Jahren 2002 – 2005 haben wir jetzt ein Projekt erarbeitet, das in der unmittelbaren Nachbarschaft der Evangelischen Lutherkirche angesiedelt ist:
Unsere Jugendlichen begegnen in ihrem eigenen Lebensumfeld älteren Menschen, die bis heute unter den Folgen von Krieg, Deportation und Vertreibung leiden. Sie hören Menschen zu, die bereit sind, über ihre schmerzlichen Erlebnisse und über den Verlust von Verwandten und Freunden durch Kriegseinwirkungen zu reden. Sie beschäftigen sich mit diesem Thema, und lernen auf eine ihnen gemäße Weise Interviews zu führen, die dann in Ton-, Bild- und Filmaufnahmen festgehalten werden.
Ziel ist wie in den vorangegangenen Projekten eine Dokumentation von Jugendlichen für Jugendliche nicht nur über bis heute anhaltende Folgen der Nazizeit, vielmehr wollen wir Modelle entwickeln, die auch für andere Einrichtungen der Jugendbildungsarbeit Ansätze zur Bearbeitung dieser schwierigen Thematik aufzeigen können.
Unser Projekt wird von der Familien- und Jugendstiftung des Landes Berlin „respectABel“ und vom Kreiskirchenrat Spandau großzügig gefördert. Wir laden alle Jugendlichen der Spandauer Kirchengemeinden ein, am Samstag, den 25. November 2006 zum
- 6. berliner jugendform im Abgeordnetenhaus Berlin zu kommen.
- Wir stellen dort unser Projekt vor, und zeigen um
12 Uhr den dabei entstanden Film „Der Stein beginnt zu bröckeln“.
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