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Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit
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Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin - Tel: 34505671 & 3366610 & Fax: 3378142 email: wilma@oekumenischeszentrum.de
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8. Mai 2007 – Jahrestag der Befreiung Gedenkfeier zur Erinnerung an das Ende der NS-Zwangsarbeit im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau, Stadtrandstraße 555 Um 9.00 Uhr beginnen wir mit einer Gedenkfeier am Mahnmal zur Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit auf dem Gelände des Waldkrankenhauses. Dort spricht der frühere Spandauer Bürgermeister Werner Salomon.
Im Anschluss daran gehen wir ins Haus 11 auf dem Gelände des Waldkrankenhauses. Dort beginnt um 10 Uhr eine zweiteilige Veranstaltung zur Erinnerung an die NS-Zeit. weiteres hier!
Im ersten Teil zeigen wir den Film „Der Stein beginnt zu bröckeln“: Jugendliche des Ökumenischen Zentrums Spandau und Helmuth Bauer begleiten eine Spandauerin bei der Suche nach Spuren ihrer Schwester, die 1944 als Zwangsarbeiterin bei Siemens verhaftet, ins KZ Ravensbrück deportiert wurde und von dort nicht zurück kam
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In den Jahren 2006 - 2007 wurden folgernde Veranstaltungen durchgeführt. z.B.
Um zu den weiteren Texten für die einzelnen Veranstaltungen zu kommen scrollen Sie bitte nach unten.
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Infoveranstaltung zum 3. Jahrestag des Irakkrieges mit dem Liedermacher David La Motte und mit Mary Yelenik & Joan Wile aus den USA von “Grandmothers against the war” Samstag den 18.März 2006 um 19.00 Uhr in der Lutherkirche Gesprächsgottestdienst: So 19.3.2006 um 10.00 in der Lutherkirche Sonntag den 19. März 2006 um 19.00 Uhr Heilandskirche Moabit (Thusneldaallee), Eintritt Vorverkauf 7,50 €/Abendkasse 9,50 €)
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Spandauer Bündnis gegen Rechts
lädt ein zur Ausstellungseröffnung am 20. März 2006 um 18 Uhr
”Hass vernichtet“
von Irmela Mensah Schramm, Berlin-Spandau,
in den großen Saal des Paul-Schneider-Hauses, Schönwalder Straße 23
Erich-Kästner-Preisträgerin 2005
Zum Hintergrund:
Irmela Mensah-Schramm entfernt seit fast 20 Jahren Nazi-Schmierereien in Berlin und anderswo. Mit der Dokumentation begann sie erst später. Seitdem sind über 8000 Fotos entstanden, die auf eindrückliche Weise zeigen, wie sehr sich rechte Parolen vermehren ohne von der Bevölkerung in ihrem Ausmaß wahr genommen zu werden. Frau Schramm hat während der Arbeiten viel erlebt, Ablehnung wie auch Anerkennung erfahren, und auch Morddrohungen erhalten. Absurde, aber für unsere Zeit fast schon typische Situationen begleiten sie, wenn sie zum Beispiel von der Polizei für das Zeigen von verfassungsfeindlichen Symbolen verhaftet wird.
Sie wird zur Ausstellungseröffnung einiges davon erzählen!
Wir freuen uns, diese Ausstellung und diese bewundernswerte Frau in Spandau zu Besuch zu haben!
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Israel - Palästina: Verhandlungen - Rückzug - Frieden Veranstaltungsreihe im Paul-Schneider-Haus (19 Uhr)
Dienstag, 11. September, 19 Uhr: Dr. Reuven Moskovitz, israelischer Friedensaktivist, Mitgründer des Friedensdorfes Neve Shalom/Wahat al Salam.
Dienstag, 18. September. 19 Uhr: Janet Mikhail, Bürgermeisterin von Ramallah
Dienstag, 25. September, 19 Uhr: Dr. Bahman Nirumand ,Politologe: ,,Der unerklärte Weltkrieg. Akteure und Interessen in Nah- und Mittelost"
Dienstag. 9. Oktober, 19 Uhr: Gottfried Kraatz, (früher Pfarrer in, Südafrika, dann Superintendent von Zehlendorf, heute im Ruhestand) Mitarbeiter des Ökumenischen Friedensdienstes des Weltkirchenrats zur Beobachtung von Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten
Dienstag, 30. Oktober, 19 Uhr: Film: ”Und von diesem Tag hörte ich auf, eine Zionistin zu sein” von und mit Babette Herchenröder D 2007, Film 38 Minuten und Gespräch und Bericht einer Gruppe des Ökumenischen Zentrums über die Palästinareise Oktober 2007 ,.
Freitag 16. November, 19 Uhr: Prof.. Dr. Sumayi„Farhat-Naser, palästinensische -,Menschenrechtlerin (Vortrag) am Sonntag, 18. November, 10 Uhr im Gottesdienst in der Lutherkirche/Spandau.
Samstag 17. November, 19 Uhr: Podiumsgespräch mit Dr. Reiner Bernstein, Prof. Rolf Verleger, Prof. Dr. Sumaya Farhat-Naser Moderation: Prof. Funke
Beirat der Veranstaltungsreihe: Prof. Dr. Elmar Altvater, Prof. Dr. Eugen Eichhorn, Prof. Dr. Hajo Funke, Prof. Dr. Birgit Mahnkopf
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Das Kreuz mit der Atomkraft, 20 Jahre nach Tschernobyl! Politisch-liturgische Osternacht am Ostersamstag den 15.April 2006 um 19.00 Uhr in der Lutherkirche / Lutherplatz in 13585 Spandau mit Jörg Welke (Pressereferent IPPNW) (Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges) und Anti-Atom- / Anti-Castor-Aktiven
musikalische Begleitung: Matthias Bender, Eugen Schmidt, Evgenyi Kopylov _________________________________________________________________ eine politisch-liturgische Feier mit Information, Musik Beten + Singen, Essen + Trinken Bhf. Spandau, U-Bhf. Altstadt oder Rathaus Spandau, Bus 145, 331, 231, 131
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Verein „Spandau-Neustadt" c/o Paul-Schneider-Haus, Schönwalder Str. 23, 13585 Berlin-Spandau
Auf die Plätze, Straßen - los !
26. April 2006
Neustädter Frühjahrsputz
Das Frühjahr hat begonnen. Wir wollen unseren Stadtteil schöner machen. Deswegen laden wir am Mittwoch, 26. April, ab 10.30 Uhr zu einer großen Reinigungsaktion ein. Die Straßen und Parks unserer Neustadt sollen von Dreck, Abfall, Sperrmüll und Hundekot gesäubert werden.
„Jeder fege vor seiner Tür, jede fege vor ihrer Tür."
Unter dieser Losung fegen und reinigen die Mieterinnen und Mieter der Wohnhäuser, die Geschäftsleute, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen Bürgersteig und Straße vor ihrem Haus. Die Schulen und Kitas nehmen sich der Parks und Plätze an. Auftakt um 10.30 Uhr am 26. April auf dem Lutherplatz vor der Kirche.
Die Hundebesitzer bitten wir erneut: nehmen Sie den Hundekot Ihres Hundes in eine Tüte und entsorgen Sie ihn in den nächsten Müllbehälter.
Für Spandau-Neustadt e. V. Pfarrer Peter Kranz und Ali Yildirim, Stadtteilkonferenz (Uwe Bröckl und Elisabeth Kranz), Leiter/innen derSchulen und Kitas, Eulalia Eigensinn, Ökumenisches Zentrum/Paul- Schneider-Haus, Treffpunkt Regenbogen, Luthergemeinde, SPD Abt.Neustadt, Eine-Welt-Laden, BDP-Mädchenladen, BDP-Jugendfreizeitstätte Koeltzepark
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Filmuraufführung am 25.11.2006 : “Der Stein beginnt zu bröckeln” vom Jugendmedienprojekt um 12.00 Uhr im Ageordnetenhaus auf dem 6. Berliner Jugendforum weiteres hier
Projektdarstellung und Filmaufführung am 24.11.2006 ab 14.00 Uhr im Forum 1,in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Internationale Begegnung zur Zeitgeschichte Berlin-Brandenburges Forum zur Zeitgeschichte 3. Preis beim Bundeswettbewerb: Video der Genarationen 2005 : “Agnes, Es hat sich gelohnt, so lange zu leben” von Astrid Schomacker und Dr. Helmuth Bauer ( Jugendmedienprojekt)
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Neue Veranstaltungsreihe 2007 zum Palästinakonflikt: Israel-Palästina: Verhandlungen - Rückzug - Frieden? Fotoausstellung: “Palästina - Alltag unter Besatzung” von 27.Februar bis 4. April 2007 im Saal Eröffnung am 27.Februar 2007 um 11.00 Uhr Vortrag am 24.April 2007 um 19.00 Uhr: “Zionismus und Palästina” Prof. Dr. Rolf Verleger ( Mitglied im Direktorium Zentralrat der Juden)
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Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Einladung
Sehr geehrte Damen und Herren,
aus Anlass des 84. Geburtstages der jüdischen Ungarin Ágnes Bartha, die 1944 aus Budapest ins Konzentrationslager Ravensbrück und zur Zwangsarbeit für Daimler-Benz deportiert wurde, laden wir Sie herzlich ein zur Filmvorführung mit anschließender Diskussion „Ágnes: Wir müssen uns öffnen, damit etwas bleibt“
Dokumentarfilm des Ökumenischen Zentrums für Umwelt-, Friedens und Eine-Welt-Arbeit e.V. Berlin – Spandau 2004
Donnerstag, 19. Oktober 2006, 19 Uhr
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin,
2. Etage, Saal A
Der Film ist im Jugendmedienprojekt „Begegnung mit der Vergangenheit – für die Zukunft“ entstanden. Ziel der seit 2001 mit Jugendlichen der Evangelischen Luthergemeinde Berlin-Spandau laufenden Projektarbeit ist es, Modelle zu entwickeln,mit denen sich Jugendliche auf eine ihnen gemäße Weise mit den Themen „Deportation“ und „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ auseinandersetzen können.
Das Projekt wurde 2005 mit einem Preis im Bundeswettbewerb
„Video der Generationen“ ausgezeichnet. In der Jurybegründung heißt es:
„Deutsche Jugendliche treffen die ehemalige Zwangsarbeiterin Ágnes Bartha: eine faszinierende Persönlichkeit und Zeitzeugin, und trotz ihres schweren Schicksals eine lebensbejahende Frau. Ein positiver, medialer Ansatz zu einem wichtigen Thema, bei dem die Jugendlichen auch wesentlich am Schnitt, den Texten und der musikalischen Untermalung beteiligt waren. Eine filmische Begegnung von Vergangenheit und Zukunft, von Deutschen und Ungarn, von Christen und Juden, vom Verzeihen, von Verantwortung und von Jung und Alt.“
Projektleiter Dr. Helmuth Bauer (63) und die jugendlichen Filmemacherinnen
Lea-Rosa Lambeck (18) und Astrid Schomäcker (18) sind zu einem Gespräch
nach dem Film anwesend. Wir würden uns sehr freuen, Sie bei diesem - vor allem auch für Jugendliche und für Pädagogen interessanten - Filmabend begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Johannes Tuchel
Leiter der Gedenkstätte
Änderungen vorbehalten. Information unter Telefon 030/269950-00.
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Verein „Spandau-Neustadt" c/o Paul-Schneider-Haus, Schönwalder Str. 23, 13585 Berlin-Spandau
Auf zum großen Reinemachen in der Neustadt
Donnerstag den 19. April 2007
von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr
Neustädter Frühjahrsputz
Auftakt um 10.00 Uhr auf dem Lutherplatz vor der Kirche.
Unsere Neustadt wird wieder reinlicher und wohnlicher. Wer aufmerksam durch unsere Strassen geht, wird das bestätigen können. Aber es gibt nach wie vor noch viel zu tun
Der Stadtteilverein “Spandau Neustadt” ruft daher erneut gemeinsam mit der Luthergemeinde und den sozialen Einrichtungen im Stadtteil wie in den vergangenen Jahren zu einem Neustädter Frühjahrsputz auf. Unter dieser Losung fegen und reinigen die Mieterinnen und Mieter der Wohnhäuser, die Geschäftsleute, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen Bürgersteig und Straße vor ihrem Haus. Die Schulen und Kitas nehmen sich der Parks und Plätze an.
Für Spandau-Neustadt e. V. Pfarrer Peter Kranz und Ali Yildirim, Stadtteilkonferenz (Uwe Bröckl und Elisabeth Kranz), Leiter/innen derSchulen und Kitas, Eulalia Eigensinn, Ökumenisches Zentrum/Paul- Schneider-Haus, Treffpunkt Regenbogen, Luthergemeinde, SPD Abt.Neustadt, Eine-Welt-Laden, BDP-Mädchenladen, BDP-Jugendfreizeitstätte Koeltzepark
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Unter dem Titel
„Israel - Palästina: Verhandlungen - Rückzug - Frieden"
haben wir am 27. März, um 19 Uhr, im Paul-Schneider-Haus, Spandau, Schönwalder Str. 23, mit unserer diesjährigen Veranstaltungsreihe begonnen.
27. März: Der Münchener Historiker, Dr. Reiner Bernstein, und seine jüdische Frau, Judith Bernstein, sind Initiatoren der sogenannten Genfer Initiative, die in längeren Verhandlungen mit moderaten politischen, militärischen und zivilgesellschaftlichen Vertretern beider Seiten vor 3 ½ Jahren einen Friedensvertrag formuliert und von diesen unterschreiben ließen. Dieser „Genfer Friedensvertrag" ist ein „Stachel im Fleisch" der israelischen Regierung, weil er zeigt, daß bei gutem Willen Frieden möglich ist bis hin zur Lösung so strittiger Fragen wie die Rolle Jerusalems als palästinensischer Hauptstadt und die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge.
Reiner Bernstein begleitet seit über 40 Jahren diesen Konflikt. Er hat alle wichtigen Friedensinitiativen der letzten Jahrzehnte aus dem Hintergrund mit angeschoben. Die friedliche Lösung dieses tragischen Konflikts ist zu seinem Lebensthema geworden. (www.reiner-bernstein.de/genfer_initiative.html)
24. April: Prof. Dr. Rolf Verleger, Psychologe an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Lübeck. Er wurde 1951 als zweites Kind von Überlebenden des Holcaust in Ravensburg geboren. Daher war es für ihn ein tiefes Bedürfnis, in Deutschland jüdisches Leben wiederaufzubauen. 2001 war er Mitbegründer der jüdischen Gemeinschaft in Lübeck. Er war dort im Vorstand und Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein und Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland. Durch seine Kritik am militärischen Angriff Israels auf den Libanon im August 2006 hat er eine wichtige Diskussion innerhalb und außerhalb der Jüdischen Gemeinde in Deutschland angestoßen. Die Jüdische Gemeinde in Lübeck hat ihm daraufhin das Mandat für den Vorsitz der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein entzogen. Im November 2006 startete er mit weiteren 70 jüdischen ErstunterzeichnerInnen aus Deutschland die Unterschriftenkampagne „Schalom5767". Darin wird ein Ende der israelischen Besatzung der Westbank und eine kritische Distanz der Bundesregierung gegenüber der israelischen Politik gefordert. Rolf Verleger ist Mitglied im Direktorium der Jüdischen Gemeinde in Deutschland. (weiterführende, auch biografische Informationen: vgl. taz vom 14.8.2006)
Für den 29. Mai hat Gideon Levy aus Israel zugesagt. Gideon Levy ist 1955 als Kind europäischer Einwanderer in Tel Aviv geboren. Er war Weggefährte und persönlicher Assistent von Minister Shimon Peres und Parteisprecher der Arbeitspartei, Autor des Buches „Schrei, geliebtes Land", Chefredakteur der Wochenendbeilage der israelischen Tageszeitung Ha'aretz. Seit 1996 berichtet er aus den besetzten Gebieten und ermöglicht so den Israelis einen von der Militärzensur ungetrübten Blick. Auf seine Zeitung Ha'aretz wird Druck ausgeübt, ihn nicht mehr zu Wort kommen zu lassen. 2003 erhielt er den „Leipziger Medienpreis" für seine mutige journalistische Arbeit.
Für den 26. Juni haben wir Georgette Michael eingeladen. Sie ist politisch unabhängige christliche Bürgermeisterin von Ramallah/Palästina. Im November 2006 sollte sie auf einer Berliner Nahost-Tagung sprechen und bekam von der Bundesregierung ein Einreiseverbot, weil sie fälschlicherweise als Hamas-Mitglied angesehen wurde. Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat uns brieflich zugesagt, daßdie Bundesregierung diesmal ein Einreise-Visum ermöglicht.
Am 11. September kommt der israelische Friedensaktivist, Dr. Reuven Moskovitz, Gründer des Friedensdorfes Neve Shalom/Wahat al Salam, zu uns.
Am 25. September spricht der exil-iranische Politologe Dr. Bahman Nirumand und Anfang Oktober Pfarrer Gottfried Kraatz, ehemals Pfarrer in Südarfika, dann Superintendent in Zehlendorf. Er hat die Evangelische Seelsorgearbeit in der Abschiebehaftanstalt am Flughafen Schönefeld aufgebaut. Gottfried Kraatz war als Mitglied des „Ökumenischen Friedensdienstes in Palästina und Israel" im Auftrag des Weltkirchenrats zur Beobachtung von Menschenrechtsverletzungen an den israelischen Check-points vor Jerusalem.
Ende Oktober kommt der US-amerikanische Professor Dr. Yigal Arens (California) zu uns.
Vom 16. - 18. November ist wieder Prof. Sumaya Farhat-Naser/Palästina bei uns zu Gast. Sie hält am 16. November einen Vortrag und predigt am 18. November in der Lutherkirche im Gottesdienst um 10 Uhr.
Am 17. November diskutieren in einem Podiumsgespräch mit Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul Dr. Reiner Bernstein, Prof. Rolf Verleger und Prof. Sumaya Farhat-Naser. Die Moderation hat Prof. Elmar Altvater übernommen.
Zur Unterstützung unserer Veranstaltungsreihe haben wir einen Beirat gebildet, bestehend aus den Berliner Professoren/Professorin Elmar Altvater, Eugen Eichhorn, Hajo Funke und Birgit Mahnkopf.
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Der Text der Resolution:
29. 11. 2007: 60 Jahre UNO-Teilungsplan Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina
Vor 60 Jahren fiel der Entschluß der Vereinten Nationen, das damals britische Mandatsgebiet zwischen Juden und Palästinensern aufzuteilen.
Vorangegangen war eine Jahrzehnte lange von der Zionistischen Bewegung geförderte Einwanderung von Juden. Die Naziherrschaft in Deutschland und der von Deutschland ausgehende 2. Weltkrieg mit den Millionen jüdischer Opfer des Holocaust hatten den Auswanderungsdruck überlebender Juden nach Palästina noch einmal enorm erhöht.
Das Problem war, daß dort seit Jahrhunderten muslimische und christliche Palästinenser wohnen, deren Lebens- und Menschenrechte zu respektieren sind. 1947 lebten dort 1,3 Millionen Palästinenser und 600 000 Juden.
Mit der Verabschiedung der Resolution 181 durch die UNO-Vollversammlung am 29.11.1947 sollten ein jüdischer und ein palästinensischer Staat entstehen. Für die Palästinenser aber begann der Abbau ihrer Lebens- und Menschenrechte. 56 % des Landes wurden den Juden zugesprochen, 42 % den Palästinensern, Jerusalem sollte von der UNO verwaltet werden. Die Landesteile sollten in einer Wirtschaftsunion föderalistisch verbunden sein.
Palästinenser und arabische Staaten lehnten den Teilungsplan ab. Es folgten noch vor der Ausrufung des Staates Israel am 14. Mai 1948 die Vertreibung hunderttausender Palästinenser durch zionistische Milizen, Massaker an der Bevölkerung und Zerstörung palästinensischer Dörfer.
Am 15. Mai 1948 erklärten die arabischen Nachbarstaaten Israel den Krieg. Israel siegte und annektierte weiteres palästinensisches Land. Das Ergebnis des Krieges war:
800 000 Palästinenser waren vertrieben und leben z.T. bis heute in Flüchtlingslagern der Nachbarländer, fast die Hälfte der palästinensischen Dörfer war zerstört, und Israel besaß 78 % des ehemaliges Mandatsgebietes. Der von der UNO versprochene eigene palästinensische Staat existiert bis heute nicht.
Im Sechs-Tage-Krieg vom Juni 1967 besetzte Israel dauerhaft das West-Jordan-Land, Ost-Jerusalem, die syrischen Golan-Höhen und den Gaza-Streifen.
Seit Jahrzehnten wird ”verhandelt": Camp David, Oslo, Kairo oder Scharm el Scheich sind Namen, die Hoffnung weckten und enttäuschten. Die „Road Map" des ”Nahost-Quartetts" ist längst eine Sackgasse. Mit ihrer Duldung wurde der illegale Siedlungsbau verdoppelt, geschahen Vertreibung und Landnahme und wurde die völkerrechts- und menschenrechtswidrige 10 Meter hohe sog. ”Sicherheits-Mauer" gebaut. Sie dient der weiteren israelischen Landnahme.
Mit über 500 israelischen Kontrollpunkten wird den Palästinensern der Zugang zu ihren Äckern, zu Wasser, Schulen, Märkten und Krankenhäusern fast unmöglich gemacht.
Ein nur für israelische Siedler und Militärs gebautes separates Straßennetz zerstückelt den kleinen Rest des palästinensischen Siedlungsbebietes.
Die Lebensverhältnisse der Palästinenser haben sich dramatisch verschlechtert. Es gibt keinen Tag ohne israelische Menschenrechtsverletzungen. Depression und Ausweglosigkeit sind die Folgen. Viele verlassen das Land.
So wie die Versöhnung zwischen Israel und Deutschland ein Pflichtauftrag für uns Deutsche war und ist, so sehr stehen wir auch in der Pflicht, eine gerechte Lösung für die Palästinenser zu finden, deren Vertreibung auch eine Folge des Holocaust ist.
Es wird endlich Zeit, daß sich die Bundesregierung und die Europäische Union dieser Verantwortung stellen. Deutschland hat sich den Menschenrechten verpflichtet und schweigt zu den Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten
Wir fordern die Bundesregierung auf:
- sich verstärkt für Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern einzusetzen (die ”Genfer Initiative" vom 1. 12. 2003 ist dazu eine gute Basis)
- für ein lebensfähiges Palästina einzutreten, orientiert an den Grenzen vor 1967,
- die demokratische Entscheidung des palästinensischen Volkes zu respektieren und mit allen politischen Kräften einen Dialog zu führen,
- sich wie im Irak-Krieg auch gegen die aktuelle parteiische US-amerikanische Israel-Palästina-Politik auszusprechen und in den besonderen Beziehungen zu Israel die Menschenrechtsverletzungen zur Sprache zu bringen,
- sich mit Nachdruck für die Beseitigung der völkerrechtswidrigen Mauer und der israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten einzusetzen,
- das völkerrechtlich verbriefte Rückkehrrecht der Flüchtlinge anzuerkennenund eine einvernehmliche Lösung für sie zu finden,
All dies ist formuliert im Friedens-Angebot der Arabischen Liga vom 28. März 2007: - Frieden mit Israel bei gegenseitiger Anerkennung der Grenzen vor 1967, - diplomatische, kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen, - Lösung der palästinensischen Flüchtlingstragödie, ohne die Stabilität und Sicherheit Israels zu gefährden.
Berlin, 29. November 2007 Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit, Pax Christi Berlin, Gundula Dynow (Musikerin), Dr. Klaus Galley (Pfarrer i.R.), Anne Korn (Goldschmiedin), Ingrid Koschorreck (Nahost-Sachbearbeiterin), Elisabeth Kranz (Pädagogin), Franziska Kranz (Studentin), Peter Kranz (Pfarrer), Guido Krüßmann (Dipl.Ing), Martin Lotz (Pfarrer i.R.), Inger Lotz-Bartelsen, Detlev Mertens, Herbert Saure (Dipl.Soziol.oge), Dr. Peter Sternagel (Dozent), Renate Sternagel (Germanistin), Prof. Dr. Rolf Verleger (Psychologe, Mitglied der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden", Ursula Walkling (Rentnerin), Christian Ziemer (Koch) (weitere Unterschriften folgen)
hier gibts die Resolution als pdf
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