|
In hochrangig besetzten Veranstaltungen beschäftigen wir uns mit „Wirtschaftskriminalität und Korruption"
28.02.2012, 19 Uhr: Dr. Andreas Novak (Transparency Deutschland e.V.) Wirtschaftskriminalität in der Rohstoffbranche Korruption ist ein Bestandteil der Wirtschaftskriminalität. Häufig wird behauptet, Geschäfte gingen in manchen Ländern nicht ohne Bestechung. Auch würde man ja niemandem schaden, es gebe also nur Täter und keine Opfer. Der Vortrag widmet sich diesen Themen und einem Einblick in das weltweite Rohstoffgeschäft. Dr. Andreas Novak leitet die AG Wirtschaft des Vereins „Transparency Deutschland."
27.03.2012, 19 Uhr: Jürgen Roth (Bestseller-Autor) Unfair Play: Korruption im Sport Der Sport als Spiegel der korrupten Gesellschaft: Fußball, Tennis oder Formel 1 sind so schön, weil man vorher nie weiß, wer gewinnt? Von wegen. Bestsellerautor Jürgen Roth enthüllt, wie Geld und kriminelle Energie den Sport manipulieren und den fairen Wettkampf zerstören." Jürgen Roth veröffentlichte Bücher und Fernsehdokumentationen über die organisierte Kriminalität mit Schwerpunkt Osteuropa, Deutschland und den internationalen Terrorismus.
24.04.2012, 19 Uhr: Prof. Dr. Hans See (Business Crime Control e.V.) Kritik der kriminellen Ökonomie Legalisierter und kriminalisierter Kapitalismus sind Komplementärsysteme. Die kriminelle Ökonomie ist integraler Bestandteil des legalen ökonomischen Systems. Sie dient dazu, „wirtschaftsfeindliche" Gesetze zu unterlaufen. Die Gefahren für die sozialstaatliche Demokratie liegen auf der Hand. Prof. Dr. Hans See lehrt seit 1976 Politikwissenschaft, Sozialpolitik und Wirtschaftskriminologie. 1991 gründete er den Verein „Business Crime Control" mit.
29.05.2012, 19 Uhr: Marc Münch (Clean State e.V.) Wirtschaftskriminalität in Deutschland: Ein Fallbeispiel In seinem Vortrag zeigt Marc Münch auf, wie in einem durch Aufsichtsrat, Wirtschaftsprüfer und Aktionäre kontrollierten Unternehmen sich dennoch ein Milieu von Begünstigungen entwickeln konnte. Marc Münch war mehrere Jahre in leitender Position im Finanzsektor eines börsennotierten Konzerns, bevor er zum Whistleblower wurde. Sieben Jahre später wurden die verantwortlichen Manager zu Geldstrafen verurteilt.
|
|